Entstehung und Entwicklung
Der Friedhof wurde unter französischer Verwaltung angeordnet und Ende Mai 1803 eingeweiht. Das Gelände, auch Aureus genannt, dokumentiert über zwei Jahrhunderte Mainzer Stadt- und Bestattungsgeschichte.
Der Standort liegt in Oberstadt.
Mit rund 20 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Hauptfriedhof Mainz vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Untere Zahlbacher Straße, 55131 Mainz verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Historischer Parkfriedhof mit Linden- und Kastanienalleen, Aureustor, Portalgrüften, historischem Krematorium, Ehrenhöfen und zahlreichen geschützten Grabdenkmälern.
Auf Hauptfriedhof Mainz bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 26 Orientierungspunkten, darunter Aureustor, Trauerhalle, Gedächtnishalle, Historisches Krematorium. Achten Sie bei einem Rundgang über Hauptfriedhof Mainz auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Hauptfriedhof Mainz verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Jockel Fuchs. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.